10 Wege zur Verbesserung deines Selbstwertgefühls

Das Selbstwertgefühl gehört zu den wichtigsten Säulen unseres emotionalen Wohlbefindens. Es ist jedoch nicht angeboren, sondern muss im Laufe des Lebens aufgebaut werden. Wenn wir unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden, können wir uns selbst mehr lieben, wenn wir uns intensiver um uns selbst kümmern. Befinden wir uns wiederum in einer Phase, in der unser Selbstwertgefühl hoch ist, dann helfen uns diese Schritte zur Selbstachtung dabei, dieses Maß an Selbstsicherheit aufrechtzuerhalten. Das Selbstwertgefühl verbessert unsere Lebensqualität, weil es uns zum Beispiel hilft, Kritik nicht persönlich zu nehmen, oder uns in die Lage versetzt, auf entsprechende Situationen zu reagieren, ohne gleich seelisch zusammenzubrechen.

Durch diesen Prozess der inneren Selbstfindung lernen wir schließlich, zwischen Fakten und Menschen zu unterscheiden. Deshalb solltest du bei einem Misserfolg daran denken, dass dein Wert nicht von diesem einzelnen Umstand abhängt. Das gilt auch für deine Erfolge. Andernfalls geraten wir in ein ständiges Wechselbad der Gefühle, in dem sich unsere Wahrnehmung je nach der aktuellen Situation ändert, was uns sehr anfällig macht.

Heute ist der perfekte Tag, um damit anzufangen, dich mit einem neuen Blick voller Freundlichkeit, Zuneigung und Respekt im Spiegel zu betrachten. Das sind normalerweise nicht gerade die Eigenschaften, die wir uns selbst entgegenbringen, wenn wir uns harsch selbst beurteilen. Das ist im Wesentlichen das Selbstwertgefühl. Aus diesem Grund ist es mitunter sinnvoll, es im Rahmen einer spezialisierten Online-Therapie zu verbessern.

Wie kannst du dein Selbstwertgefühl steigern? Wie kannst du anfangen, dich selbst mehr zu lieben? Bei ifeel zeigen wir dir, wie du es mit diesen Tools zur persönlichen Entwicklung schaffst, dich selbst so zu behandeln, wie du es verdienst:

  1. Lerne, Nein zu sagen. Denke daran, dass es dir freisteht, anderen Grenzen zu setzen. Die Angst, Nein zu sagen, gehört zu den am tiefsten in uns verwurzelten Ängsten. Denn hinter dieser Angst steckt auch die Angst vor der Einsamkeit. Es gibt jedoch eine innere Traurigkeit, die noch mehr schmerzt: Ja zu sagen, wenn du eigentlich Nein sagen wolltest. Deine persönlichen Beziehungen verbessern sich, wenn du im Einklang mit deinen wahren Bedürfnissen lebst. Und wie erlangt man dieses innere Selbstvertrauen? Wie bei einem Muskel durch tägliches „Training“, also durch Erfahrung.
  1. Eine der wichtigsten Quellen des Selbstwertgefühls ist unsere Arbeit. Allerdings kann deine Wunschvorstellung von der idealen beruflichen Entwicklung durch die unterschiedlichsten Umstände beeinträchtigt werden. Vielleicht entspricht dein Job nicht deiner Berufsausbildung. In diesem Fall solltest du dich mit einem aktiven Plan zur Arbeitssuche in deinem Berufsfeld motivieren. Engagiere dich ein oder zwei Stunden pro Woche ehrenamtlich in einer Tätigkeit aus deinem Berufsfeld. Das ist eine tolle Ergänzung für deinen Lebenslauf, die auch deine emotionale Belohnung in dieser Zeit verstärken kann.
  1. Auch durch Erlangen von Eigenständigkeit und Unabhängigkeit lässt sich das Selbstwertgefühl stärken. Eine Person mit geringem Selbstwertgefühl hört zum Beispiel vielleicht auf, viele Dinge allein zu tun, wenn sie diese Dinge eher mit dem Freundeskreis oder dem Partner assoziiert. Wenn du zum Beispiel immer in Gesellschaft ins Kino gehst oder nie allein in einem Restaurant isst, dann vereinbare doch mal ein Date mit dir selbst. Mach die Erfahrung, wie es ist, allein ins Kino zu gehen und einen neuen Film zu sehen. Diese Initiative verbessert deine Lebensqualität, weil sie es dir ermöglicht, deine Ängste zu überwinden und gleichzeitig dein Zeitmanagement zu verbessern. Wenn wir also gewisse Dinge trotzdem tun, auch wenn wir niemanden haben, mit dem wir sie gemeinsam genießen können, erleben wir dadurch das Gefühl, unser Leben selbst in der Hand zu haben, weil wir die ansonsten weniger bedeutsamen Freizeitmomente besser nutzen.
  1. Körperliche Bewegung ist einer der wichtigsten Booster für das Selbstwertgefühl. Durch einen einfachen Spaziergang empfängst du Sinnesreize, die dein Wohlbefinden auf ganzheitliche Weise steigern, weil diese Wohlfühlroutine Körper und Geist miteinander verbindet. Was ist dein Lieblingssport?
  1. Mach dir die Ängste bewusst, die dich einschränken. Wenn dir etwas Angst macht, verharre nicht in deiner eigenen Angst, sondern versuche, zu dem durchzudringen, was auf der anderen Seite dieser Angst ist. Oft haben wir Angst vor dem, was wir uns am meisten wünschen, weil uns mit diesem Ziel emotional verbunden fühlen. Nimm dir einen Stift und Papier und schreibe auf, worin die Angst besteht, mit welchem Wunsch sie verbunden ist und welche persönlichen Mittel du hast, um die Situation zu bewältigen.
  1. Lass dich ermutigen, in deiner Alltagssprache bewusst positiv und freundlich besetzte Worte zu verwenden. Worte prägen dein Inneres, sie schaffen eine emotionale Einstellung zum Leben. Sei zum Beispiel auch emotional großzügig mit deinen Mitmenschen. Fördere das Selbstwertgefühl anderer durch aufrichtige Anerkennung von Eigenschaften oder Gesten, die du bewunderst.
  1. Gibt es eine Person, die aufgrund ihrer persönlichen Moral und ihres Verhaltens unter schwierigen Umständen ein Vorbild für dich ist? Vergegenwärtige dir alles, was du von dieser Person gelernt hast. Atme tief durch und versuche dir vorzustellen, dass du alle inneren Kräfte hast, um die Haltung dieser Person nachzuahmen. Wähle eine Eigenschaft, die du gerne fördern möchtest. Erstelle dann einen Aktionsplan mit den Schritten, die du unternehmen musst, um dieses Ziel zu erreichen.
  2. Dein Selbstwertgefühl steigt enorm, wenn du anfängst, mehr Zeit für Dinge zu verwenden, die dir wirklich Spaß machen. Mit seinen längeren Stunden an Tageslicht und angenehmen Temperaturen ist der Frühlingsanfang der ideale Moment, um deinen Tagesablauf umzustellen und neue Gewohnheiten zu entwickeln. Nimm die Natur selbst als Metapher und stell dir bildlich vor, wie die Landschaft nach den tristen Winterfarben zu neuem Leben erwacht. Auch dein Selbstwertgefühl kann zu neuem Leben erwachen.
  1. Körperliche Berührungen verstärken emotionale Streicheleinheiten. Sie sind wie Vitamine für die Seele. Mit anderen Worten: Umarmungen von vertrauten Menschen haben einen medizinischen Effekt auf dich. Auch ein simples Lächeln kann deine Sichtweise auf einen bestimmten Moment verändern. Die andere Person wird dein Lächeln wahrscheinlich mit einem Lächeln ihrerseits erwidern und damit dem Spiegelgesetz folgen. Dies wiederum erzeugt ein Gefühl der Anerkennung, das das Selbstwertgefühl steigert. Denn schließlich sind wir alle von Natur aus soziale Wesen.
  1. Versuche, die Realität nicht in absoluten Begriffen wie „immer“ oder „nie“ zu beschreiben. Begriffe wie „alles“ oder „nichts“ lassen nämlich keinen Raum für eine facettenreiche Wirklichkeit. Oft ist diese Ausdrucksweise das Ergebnis eines geringen Selbstwertgefühls und verleitet angesichts von Problemen zu einem Tunnelblick. Einer Sichtweise, die uns glauben lässt, es gäbe in einer bestimmten Situation nur eine einzige Option. Erweitere also deine Perspektive und suche nach anderen Möglichkeiten. Du wirst sie ganz sicher finden.