{"id":11352,"date":"2023-07-14T09:00:28","date_gmt":"2023-07-14T09:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/ifeelonline.com\/de\/?p=11352"},"modified":"2023-07-14T09:00:28","modified_gmt":"2023-07-14T09:00:28","slug":"10-strategien-zur-konfliktlosung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ifeelonline.com\/de\/10-strategien-zur-konfliktlosung\/","title":{"rendered":"10\u00a0Strategien zur Konfliktl\u00f6sung"},"content":{"rendered":"\n<p>Es gibt Untersuchungen und Analysen zum Thema Konflikte in den unterschiedlichsten Bereichen, z. B. in Gruppen, Institutionen, Gemeinschaften oder L\u00e4ndern. In diesem Beitrag befassen wir uns jedoch mit Konflikten zwischen zwei Personen oder zwischen einer Person und einer Gruppe.<br><\/p>\n\n\n\n<p><em>Wie bew\u00e4ltigt man Konflikte?<br><\/em>Zu diesem Thema existiert eine bekannte Methodik nach Thomas und Kilmann zur Beurteilung des individuellen Verhaltens in Konfliktsituationen. Diese beschreibt das Verhalten von Menschen anhand zweier grundlegender Dimensionen: dem Eigeninteresse und dem Interesse an anderen. Aus diesen beiden Grunddimensionen des Verhaltens lassen sich f\u00fcnf spezifische Wege der Konfliktbew\u00e4ltigung ableiten. Darauf basierend definiert Kilmann den zwischenmenschlichen Konflikt als einen \u201eProzess, der ausgel\u00f6st wird, wenn eine Person den Eindruck hat, dass eine andere ihre Interessen beeintr\u00e4chtigt hat oder dabei ist, dies zu tun\u201c.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schritte zur Konfliktl\u00f6sung<\/strong><br>In zwischenmenschlichen Beziehungen kommt es sehr h\u00e4ufig zu Konflikten, selbst mit Menschen, mit denen wir uns bestens verstehen, mit denen wir gemeinsame Interessen teilen oder die wir besonders lieben. Das ist v\u00f6llig normal, denn der Mensch ist ein Gesellschaftswesen, das f\u00fcr sein \u00dcberleben und seine Selbstverwirklichung die Zugeh\u00f6rigkeit zu einem aus anderen Menschen bestehenden Kollektiv braucht.<br>Durch diese Lebensweise muss jeder Mensch seine individuellen Interessen mit den aus dem Zusammenleben resultierenden Kollektivinteressen in Einklang bringen. Manchmal stimmen diese Interessen \u00fcberein, in anderen F\u00e4llen sind individuelle und kollektive Bed\u00fcrfnisse jedoch kaum miteinander vereinbar, sodass es leicht zu Konflikten kommen kann.<br>Konflikte sind also eine allt\u00e4gliche Realit\u00e4t im Leben der Menschen \u2013 zu Hause, am Arbeitsplatz, in der Partnerschaft. Dabei prallen die Bed\u00fcrfnisse und Werte einzelner Individuen st\u00e4ndig aufeinander. W\u00e4hrend manche Konflikte klein und relativ leicht zu bew\u00e4ltigen sind, sind andere gr\u00f6\u00dfer und erfordern zur erfolgreichen L\u00f6sung bestimmte Strategien, da ansonsten st\u00e4ndige Spannungen und zwischenmenschliche Feindseligkeiten daraus entstehen.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der L\u00f6sung von Konflikten sollte man sich drei Grundgedanken vor Augen halten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konflikte wird es immer geben. Sie sind einfach Teil des menschlichen Daseins.<\/li>\n\n\n\n<li>Konflikte lassen sich zwar nicht ausmerzen, aber wir k\u00f6nnen wirksame Strategien zum Umgang mit ihnen finden.<\/li>\n\n\n\n<li>Konflikte zwischen Menschen sind die Regel, nicht die Ausnahme.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Da Konflikte nun einmal unvermeidlich sind, ist es am besten, ihre Existenz als normal zu akzeptieren und den konstruktiven Umgang mit ihnen zu lernen. Gew\u00f6hnt man sich erst an einen solchen Umgang mit Konflikten, ergeben sich daraus viele Vorteile:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Konflikte schulen und fordern unsere pers\u00f6nlichen und sozialen F\u00e4higkeiten.<\/li>\n\n\n\n<li>Betrachtet man Konflikte als etwas Selbstverst\u00e4ndliches, erh\u00f6hen sich die Chancen auf Verwirklichung der eigenen W\u00fcnsche und Ziele. <\/li>\n\n\n\n<li>Auf diese Weise verbessern sich unsere zwischenmenschlichen Beziehungen signifikant, es kommt zu mehr effektiver Kommunikation, gegenseitiger Unterst\u00fctzung, Vertrauen, Wertsch\u00e4tzung und Kooperation. <\/li>\n\n\n\n<li>Wir erleben positive subjektive Empfindungen wie Freude, Selbstwertgef\u00fchl, Sicherheit, Zuversicht, Geborgenheit, Entspannung, Vitalit\u00e4t oder Wohlbefinden.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Umgekehrt sind nicht ausgetragene oder schlecht bew\u00e4ltigte Konflikte oft Ausl\u00f6ser f\u00fcr negative Gef\u00fchle wie Angstzust\u00e4nde, Ohnmacht, Verwirrung, Einsamkeit, \u00c4rger oder Groll.<br>Hinzu kommen kontraproduktive Verhaltensweisen wie Aggression, Gehemmtheit, Isolation oder Prokrastination. Eine unzureichende Konfliktbew\u00e4ltigung kann auch zum Verlust oder zur Verschlechterung wichtiger Beziehungen sowie zu verminderten Chancen und stressbedingten Gesundheitsproblemen f\u00fchren.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Haltung in Konfliktsituationen<br><\/strong>Wie auch andere Aspekte zwischenmenschlicher Beziehungen lassen sich Konflikte zur\u00fcckhaltend, aggressiv oder selbstbehauptend handhaben. Bevor wir jedoch \u00fcber Konfliktverhalten sprechen, empfiehlt es sich, zun\u00e4chst einmal die Haltung in einer Konfliktsituation zu beleuchten.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Haltung ist eng verkn\u00fcpft mit den Absichten, die wir in einer Konfliktsituation verfolgen, und noch enger mit unserer Sichtweise auf die Welt, unserer Wesensart und unseren Gef\u00fchlen.<br>Jeden Morgen setzen wir alle unsere ganz eigene \u00abBrille mit unserer Sichtweise auf die Welt\u201c auf, betrachten also alles, was um uns herum geschieht, vor dem Hintergrund unserer Erfahrungen, unserer Emotionen, unserer Erkenntnisse etc. Diese Brille vermittelt uns, welche Haltungen und Absichten wir in einer Konfliktsituation umsetzen sollten.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Hier sei unbedingt betont, dass wir abh\u00e4ngig von unserer Rolle in der Beziehung, in der der Konflikt auftritt, ganz unterschiedliche Haltungen gegen\u00fcber Konflikten an den Tag legen. In einem Konflikt mit unserer Mutter verhalten wir uns mit Sicherheit anders als in einem Konflikt mit unserem Partner, einer Kollegin oder einem Fremden.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Einstellungen entsprechen dem zweidimensionalen Konfliktmodell nach Neil Katz, einem weiteren Konfliktforscher, der ein dem Thomas-Kilmann-Modell \u00e4hnliches zweidimensionales Konfliktmodell entwarf. Katz teilt die verschiedenen m\u00f6glichen Einstellungen zu einem Konflikt in zwei wesentliche Kategorien ein: <strong>Bindung an die Beziehung und Bindung an die Interessen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><br>Demnach sollten wir uns in einer Konfliktsituation als Erstes die folgenden drei Fragen stellen:<br><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Welches ist in diesem Konflikt meine Rolle gegen\u00fcber der anderen Partei?<\/li>\n\n\n\n<li>In welcher Beziehung stehe ich zu der anderen Partei?<\/li>\n\n\n\n<li>Welche Interessen verfolge ich?<br><\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Beantwortung dieser drei Fragen sollte Aufschluss \u00fcber die Haltung bez\u00fcglich des Konflikts und die zu verfolgende Strategie geben.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Aggressive Haltung im Konfliktfall<br><\/strong>Eine Person mit dieser Haltung empfindet jeden Konflikt als ein Gefecht, das es zu gewinnen gilt.<br>Daher betrachtet sie die anderen Beteiligten als Feinde, die besiegt werden m\u00fcssen.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Personen mit einer aggressiven Grundhaltung versuchen um jeden Preis und ohne R\u00fccksicht auf die Bed\u00fcrfnisse anderer, ihre Ziele zu erreichen (Ich gewinne \u2013 Du verlierst). Nachgeben bedeutet f\u00fcr diese Menschen zu verlieren, sich herabzulassen, schwach zu sein, sich selbst zu verraten und das eigene Selbstwertgef\u00fchl zu schm\u00e4lern.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Konflikte werden als l\u00e4stig empfunden, weil andere nicht einsehen, dass ihr Standpunkt der richtige ist, und sich ihren W\u00fcnschen oder Forderungen nicht beugen. Ein solcher Typus versucht daher, seinen Willen durchzusetzen, ohne R\u00fccksicht darauf, dass er daf\u00fcr die Rechte oder Gef\u00fchle anderer mit F\u00fc\u00dfen treten muss.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Ansatz geht in der Regel nach hinten los, vor allem auf lange Sicht, denn auch wenn man damit manchmal kurzfristig sein Ziel erreicht, f\u00fchlen sich die anderen Beteiligten benachteiligt und beginnen, sich zur\u00fcckzuziehen, oder werden feindselig.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Passive oder gehemmte Haltung<br><\/strong>Das Gegenteil der aggressiven Haltung ist die Einstellung \u00abIch verliere \u2013 Du gewinnst\u201c.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Menschen mit dieser Haltung wagen es nicht, sich Konflikten zu stellen, weil sie die m\u00f6glichen negativen Folgen f\u00fcrchten oder weil sie glauben, dass sich die Dinge nicht zum Besseren wenden k\u00f6nnen.<br>Menschen mit passiver oder zur\u00fcckhaltender Einstellung neigen dazu, Konflikte zu ignorieren \u2013 in der falschen Hoffnung, sie w\u00fcrden von allein verschwinden. Oder sie geben zwecks Konfliktvermeidung zu leicht nach, ohne ihre eigenen Interessen angemessen zu vertreten.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Eine passive oder zur\u00fcckhaltende Einstellung beruht h\u00e4ufig auf irrationalen \u00dcberzeugungen wie \u201eIch brauche unbedingt die Anerkennung der anderen\u201c, \u00abDas Erreichen meiner Ziele ist nicht so wichtig\u201c, \u201eIch kann angespannte Situationen nicht ertragen\u201c, \u00abWenn wir dar\u00fcber reden, wird die Situation noch schlimmer\u201c oder \u00abEs ist immer besser nachzugeben, um gr\u00f6\u00dfere Probleme zu vermeiden\u201c.<br><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere \u00dcberzeugungen zum Thema Konflikte, d. h. wie wir sie wahrnehmen und beurteilen, bestimmen unsere Haltung ihnen gegen\u00fcber.<br>Empfinden wir sie als etwas sehr Negatives, das um jeden Preis vermieden werden muss, reagieren wir gehemmt, versuchen sie zu ignorieren oder geben zu leicht nach, ohne unsere eigenen Interessen ausreichend zu vertreten.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Die selbstbehauptende Haltung<\/strong><br>Menschen mit dieser Haltung betrachten den Konflikt mit einer flexiblen Einstellung mit der M\u00f6glichkeit, zwischen Nachgeben und Widerstand zu entscheiden. Dabei vertreten sie jedoch stets ihre eigenen Rechte und wahren die der anderen Konfliktpartei.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konflikte mit geringem Aufwand l\u00f6sen<\/strong><br>Ausgehend von den obigen \u00dcberlegungen zum Thema Haltung in Konfliktsituationen betrachten wir nachfolgend einige f\u00fcr den Umgang mit zwischenmenschlichen Konflikten hilfreiche Strategien:<br><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Den Konflikt m\u00f6glichst fr\u00fch erkennen und entsprechend darauf reagieren.<br>Wichtig ist eine m\u00f6glichst fr\u00fchzeitige Erkennung von Konflikten, denn oft verfestigen sie sich im Laufe der Zeit und spitzen sich dann weiter zu. M\u00f6gliche Anzeichen, an denen man Konflikte erkennen kann, sind Anspannung, Wut oder Unbehagen. Oder das Gef\u00fchl, dass etwas nicht stimmt, die Beobachtung, dass die andere Partei sich feindselig verh\u00e4lt, sich distanziert oder unser Verhalten falsch interpretiert etc.<br><\/li>\n\n\n\n<li>M\u00f6glichst gut im Bilde sein.<br>Die Grundlage f\u00fcr eine erfolgreiche Bew\u00e4ltigung der Situation ist, m\u00f6glichst viel \u00fcber den Konflikt zu wissen. Als Erstes sollte man sich vielleicht die Frage stellen:<br>Warum stellt diese Situation oder Person einen Konflikt f\u00fcr mich dar?<br>Eine ehrliche Antwort auf diese Frage erm\u00f6glicht meist eine genaue Definition des Konflikts und Klarheit dar\u00fcber, was uns wichtig ist. Auch unsere Ziele, W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse sowie die Auswirkungen des Konflikts auf unser Leben gilt es zu ber\u00fccksichtigen. Je mehr wir \u00fcber den Konflikt und dessen Auswirkungen auf uns wissen, desto gr\u00f6\u00dfer sind die Aussichten auf eine zufriedenstellende L\u00f6sung.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Bereitschaft zur Kommunikation.<br>Kommunikationsbereitschaft bedeutet, dass man sich die Zeit nimmt, einf\u00fchlsam zu sein und sich in die Lage der anderen Person zu versetzen.<br>Das ist nat\u00fcrlich leichter gesagt als getan, aber mit einigen Tricks gelingt es:\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Nur dann unterbrechen, wenn wir etwas nicht verstehen und m\u00f6chten, dass das Gesagte wiederholt wird.<\/li>\n\n\n\n<li>Nicht unterbrechen, um eigene Schl\u00fcsse zu ziehen.<\/li>\n\n\n\n<li>Wer andere gern unterbricht, sollte Folgendes versuchen: 3 Sekunden lang einatmen, dann 3 Sekunden lang die Luft anhalten und schlie\u00dflich 6 Sekunden lang langsam ausatmen.<\/li>\n\n\n\n<li>Dann bis 10 z\u00e4hlen, bevor man zu sprechen beginnt.<\/li>\n\n\n\n<li>Der anderen Person helfen, weiterzusprechen.<\/li>\n\n\n\n<li>Nicht nur auf das achten, was das Gegen\u00fcber sagt, sondern auch darauf, wie es gesagt wird (Emotionen, Gesten, K\u00f6rperhaltung etc.).<br>Damit rechnen, dass unsere Botschaft verzerrt ankommt. M\u00f6glicherweise h\u00f6rt die andere Partei etwas v\u00f6llig anderes, daher sollte man sich die Zeit nehmen, die L\u00fccke zwischen dem von uns Gesagten und dem, was die andere Partei verstanden hat, zu \u00fcberbr\u00fccken.<\/li>\n\n\n\n<li>Personen von Problemen trennen.<br>Wir sollten nie vergessen, dass die andere Konfliktpartei ein Mensch (oder mehrere) ist.<br>Wir Menschen haben nun mal Emotionen, Werte, verschiedene Hintergr\u00fcnde und unterschiedliche Standpunkte. Und jeder von uns will sich gut f\u00fchlen. Versucht man nun, einen Konflikt zu l\u00f6sen, indem man die Person und nicht das Problem angreift, gewinnt man vielleicht das Gefecht, aber man verliert den Krieg. Lassen wir neben dem Sieg die andere Partei auch noch schlecht dastehen, riskieren wir jede Art von Zusammenarbeit und verlieren sie vielleicht als Verb\u00fcndete.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Fokus auf Interessen, nicht auf Standpunkte.<br>Je mehr eine Person ihren Standpunkt verdeutlicht und verteidigt, desto mehr setzt sie sich daf\u00fcr ein; ihr Ego identifiziert sich schlie\u00dflich mit ihrem Standpunkt und sie steht vor einem neuen Problem: Sie muss den Schein wahren. All dies verringert die Wahrscheinlichkeit, den Konflikt m\u00f6glichst nutzenorientiert und ohne Verluste zu l\u00f6sen. Anstatt von vornherein einen festen Standpunkt zu vertreten, sollte man vielmehr die eigenen Interessen darlegen und seinem Gegen\u00fcber und sich selbst die M\u00f6glichkeit geben, eine von vielen Ausgangspositionen zu w\u00e4hlen.<\/li>\n\n\n\n<li>Verschiedene Strategien zur Konfliktbew\u00e4ltigung vorsehen.<br>Ein Konflikt l\u00e4sst sich nicht immer mit einer einzigen Strategie bew\u00e4ltigen, daher sollte man \u2013 um nicht in einer Sackgasse zu landen \u2013 stets mehrere Alternativen in Erw\u00e4gung ziehen.<br>L\u00f6sungen zugunsten beider Seiten suchen. Bei der Suche nach L\u00f6sungen empfiehlt es sich, m\u00f6glichst viele Alternativen in Betracht zu ziehen, auch wenn manche auf den ersten Blick abwegig erscheinen. Mitunter erfordert eine optimale Konfliktbew\u00e4ltigung Kreativit\u00e4t, d. h. \u00fcber den Tellerrand hinauszuschauen und neue Vorgehensweisen in Betracht zu ziehen.<br>Man sollte auch nicht vergessen, dass manche dieser L\u00f6sungen von Einzelpersonen nie in Erw\u00e4gung gezogen werden, sich aber aus einer Diskussion, der Kl\u00e4rung von Standpunkten, Darlegung der jeweiligen Interessen etc. ergeben k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Objektive Fairnesskriterien zugrunde legen.<br>Im Leben k\u00f6nnen wir nicht immer unseren Willen durchsetzen. Keiner von uns kann jedes Gefecht gewinnen. Eine Niederlage ist jedoch leichter zu akzeptieren, wenn wir das Ergebnis als fair empfinden.<br>Au\u00dferdem l\u00e4sst sich ein Gefecht leichter g\u00fctlich gewinnen, wenn unser Gegen\u00fcber erkennt, dass das von uns gew\u00fcnschte Ergebnis bestimmten Kriterien der Fairness entspricht.<\/li>\n\n\n\n<li>Auf eine respektvolle, einf\u00fchlsame Haltung achten.<br>Dazu geh\u00f6rt, Kritik oder Feindseligkeit zu unterlassen, einzur\u00e4umen, dass die andere Person die Dinge vielleicht anders sieht, m\u00f6gliche Verantwortung oder Fehler einzusehen etc.<\/li>\n\n\n\n<li>Ergebnisse auswerten.<br>Ist der Konflikt gel\u00f6st, sollten wir unsere Einstellungen, Verhaltensweisen, Gef\u00fchle etc. analysieren. Dadurch k\u00f6nnen wir lernen, bei einer anderen Gelegenheit kritisch mit uns selbst umzugehen, die andere Konfliktpartei zu verstehen und als Menschen zu wachsen.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n\n    <div class=\"xs_social_share_widget xs_share_url after_content \t\tmain_content  wslu-style-1 wslu-share-box-shaped wslu-fill-colored wslu-none wslu-share-horizontal wslu-theme-font-no wslu-main_content\">\n\n\t\t\n        <ul>\n\t\t\t        <\/ul>\n    <\/div> \n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt Untersuchungen und Analysen zum Thema Konflikte in den unterschiedlichsten Bereichen, z. B. in Gruppen, Institutionen, Gemeinschaften oder L\u00e4ndern. In diesem Beitrag befassen wir uns jedoch mit Konflikten zwischen zwei Personen oder zwischen einer Person und einer Gruppe. 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