{"id":11340,"date":"2023-07-14T09:00:28","date_gmt":"2023-07-14T09:00:28","guid":{"rendered":"https:\/\/ifeelonline.com\/de\/?p=11340"},"modified":"2023-07-14T09:00:28","modified_gmt":"2023-07-14T09:00:28","slug":"5-tipps-zum-uberwinden-von-redeangst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ifeelonline.com\/de\/5-tipps-zum-uberwinden-von-redeangst\/","title":{"rendered":"5\u00a0Tipps zum \u00dcberwinden von Redeangst"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Pr\u00e4sentation einer Arbeit in der \u00d6ffentlichkeit kann enorm nervenaufreibend sein, vor allem wenn man noch nicht so vertraut mit dem Publikum ist oder den Vortrag in einer Fremdsprache halten muss. Das ist eine ganz normale Reaktion, die du nicht immer hundertprozentig \u201ebeherrschen\u201c kannst\u00a0&#8230; und auch nicht musst.<\/p>\n\n\n\n<p>Denn schlie\u00dflich w\u00e4re es nicht weise, deine Energie damit zu verschwenden, gegen Unm\u00f6gliches anzuk\u00e4mpfen. Es gibt im Leben tats\u00e4chlich zwei Dinge, die unm\u00f6glich sind: den Wind anzuhalten und deinen K\u00f6rper absolut ruhig und gelassen zu halten, w\u00e4hrend du selbst es nicht bist\u00a0\u2013 z.\u00a0B. wenn du vor Publikum eine Pr\u00e4sentation halten sollst.<\/p>\n\n\n\n<p>Es geht also nicht darum, dein Angstlevel auf Null zu senken, um eine Top-Pr\u00e4sentation zu halten. Diese kannst du auch trotz deiner Nervosit\u00e4t hinlegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem richtigen Training erreichst du jedoch einen Punkt, an dem du auf angemessene und relativ undramatische Weise mit dem hohen Mobilisierungsgrad umgehen kannst, der sich vermutlich als unangenehmes Angstgef\u00fchl \u00e4u\u00dfert, begleitet von schrecklichen Gedanken \u00fcber dein bestimmt schlechtes Auftreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Manche Leute sind begnadete Vortragsredner, andere dagegen sind weniger gut oder sogar miserabel. Das ist einfach so, wir haben nicht alle die gleichen Talente! Es gibt jedoch f\u00fcr jeden ein paar einfache Tricks, die bei richtiger Anwendung helfen, die Angst vor einer Pr\u00e4sentation zu \u00fcberwinden, und vielleicht sogar verborgene Talente in dir zum Vorschein bringen. Setze sie bei deinen n\u00e4chsten Pr\u00e4sentationen einfach in die Tat um. Solltest du jedoch merken, dass das nicht ausreicht, oder das Gef\u00fchl haben, dass dich etwas beim Sprechen in der \u00d6ffentlichkeit stark blockiert, lass dich von einem Experten beraten. Wir helfen dir gerne, dein Licht nicht mehr unter den Scheffel zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1.Den Inhalt deines Vortrags gut vorbereiten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Menge an Informationen sollte an die zur Verf\u00fcgung stehende Zeit angepasst werden. Im Zweifelsfall gilt stets: Weniger ist mehr. Die Leute k\u00f6nnen Informationen auch im Internet und in der Bibliothek nachlesen. Versteife dich also nicht darauf, ihnen alles haarklein zu erz\u00e4hlen. Deine Zuh\u00f6rerschaft wird sich sowieso nur an zwei oder drei gut und entspannt erl\u00e4uterte Konzepte erinnern. Bestimmt sind alle dankbar, wenn sie nicht mit Unmengen von Informationen \u00fcberh\u00e4uft werden, die sie ohnehin nicht verarbeiten k\u00f6nnen und die ihr Gehirn sofort nach dem Vortrag wieder vergisst.<\/p>\n\n\n\n<p>Also hei\u00dft es ausw\u00e4hlen, aussortieren, ordnen und nicht versuchen, alles in zehn Minuten unterzubringen \u2013 auch nicht in 30\u00a0Minuten oder einer Stunde. Das ist unm\u00f6glich. Bring die Dinge auf den Punkt. Lieber zwei Dinge von Belang als f\u00fcnfundzwanzig Dinge in einem \u00abDickicht von Inhalten\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Komprimiere die Informationen nicht so als m\u00fcsste eine Enzyklop\u00e4die in ein kleines T\u00fctchen passen. Halte ein paar Minuten am Schluss frei. Die Leute werden dir wahrscheinlich Fragen stellen wollen, also gib ihnen die Gelegenheit. So gibst du einen Teil der Verantwortung f\u00fcr den Vortrag an sie ab und kannst einen Augenblick verschnaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hle den Inhalt sorgf\u00e4ltig aus und grenze ihn ein. \u00dcbe zu Hause! Dir graut davor, dass man dir eine Frage stellt, deren Antwort du nicht kennst? Und wenn schon! Schlie\u00dflich bist du kein Nobelpreistr\u00e4ger und kannst nicht alles wissen. Sag einfach die Wahrheit. Wenn du etwas nicht wei\u00dft, gib es geradewegs zu. Das zeugt von gro\u00dfer intellektueller Aufrichtigkeit und ist besser als sich durch Rumschwafeln rausreden zu wollen, obwohl man keine Ahnung hat. Das f\u00e4llt total auf und kommt nicht gut an.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine gute Antwort w\u00e4re etwa: Eine echt gute Frage. Ehrlich gesagt habe ich dar\u00fcber noch nie nachgedacht und kann dir darauf im Moment keine Antwort geben. Aber jetzt, wo du sie aufgeworfen hast, werde ich dar\u00fcber nachdenken und sehen, ob ich eine Antwort finde. Vielen Dank f\u00fcr die Frage. Und was meinst du eigentlich dazu? Oft haben S\u00e4nger mitten im Song einen Blackout. Dann halten sie einfach das Mikrofon in Richtung des begeisterten Konzertpublikums, das die Situation nat\u00fcrlich rettet.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser Trick l\u00e4sst sich ganz einfach an deine Gegebenheiten anpassen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Die Pr\u00e4sentation ein\u00fcben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Halte den Vortrag laut im stillen K\u00e4mmerlein und wiederhole ihn so oft wie n\u00f6tig. Eine Pr\u00e4sentation vor einem Publikum ist eine, ein Event, das zwar einen akademischen Kontext und Zweck hat, das jedoch naturgem\u00e4\u00df stets eine Art B\u00fchnenereignis ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Schauspieler proben. Fernsehmoderatoren und Stra\u00dfenreporter proben. Politiker proben (nicht alle, schon klar, aber manche schon). Also solltest auch du proben. Wiederhole die Pr\u00e4sentation mehrmals in einer sicheren und stressfreien Umgebung. Dabei kannst du feststellen, ob der von dir vorbereitete Inhalt geeignet ist, ob er gut gegliedert ist, ob er zu kurz oder zu lang ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem wirst du den Inhalt beim Wiederholen so weit verinnerlichen, dass du viele Teile auswendig wei\u00dft. Dadurch kannst du sie\u00a0\u2013 auch wenn es paradox klingen mag\u00a0\u2013 im entscheidenden Moment fl\u00fcssiger pr\u00e4sentieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies hat noch einen anderen wichtigen Vorteil: Durch das \u00dcben l\u00e4sst sich viel besser kalkulieren, ob der von dir vorgesehene Inhalt in den zur Verf\u00fcgung stehenden Zeitrahmen passt. Da du nicht Fidel Castro bist, wird man dir wohl nicht erlauben, sieben Stunden lang in deinem Tempo zu referieren. Deine Zeit ist begrenzt und das musst du ber\u00fccksichtigen. Es w\u00e4re ziemlich ung\u00fcnstig, wenn sich der Inhalt deines Vortrags als zu kurz und d\u00fcrftig erwiese, aber genauso schlimm w\u00e4re es, wenn du nur bis zur H\u00e4lfte k\u00e4mst und viele wichtige Informationen auslassen m\u00fcsstest, weil du falsch kalkuliert hast. Fazit: \u00dcbung macht den Meister.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>3. Einen Plan B bereithalten, falls bei deiner Pr\u00e4sentation etwas schief geht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Heutzutage basieren bekanntlich alle Pr\u00e4sentationen auf elektronischen Medien wie Computern, Speichersticks, Bildschirmen, Projektoren und anderen mysteri\u00f6sen und wundersamen Apparaten. Diese Ger\u00e4te sind eine gro\u00dfe Hilfe bei Pr\u00e4sentationen, falls sie nicht\u00a0\u2013 hoppla, \u00dcberraschung!\u00a0\u2013 genau dann, wenn du an der Reihe bist, den Geist aufgeben! Vielleicht l\u00e4sst man sie auch zu Hause liegen, sie schalten sich einfach ab\u00a0&#8230; oder wei\u00df der Geier, was mit ihnen vorgeht.<\/p>\n\n\n\n<p>Da du nicht willst, dass ein technisches Versagen w\u00e4hrend der Pr\u00e4sentation deine Darlegungen vereitelt, halte eine Alternative bereit. Diese mag dir vielleicht wie ein Relikt aus dem 20.\u00a0Jahrhundert vorkommen, kann dir aber im Falle eines Falles das Leben retten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprich: Halte den Inhalt ausgedruckt und ausreichend ausgearbeitet oder zumindest ein Skript mit den wichtigsten zu referierenden Themen bereit. Wenn der Bildschirm also im unpassendsten Moment schwarz wird, kannst du dich daran halten, um dich mit W\u00fcrde aus der Patsche zu man\u00f6vrieren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>4. Achtsame Haltung beim Sprechen vor Publikum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben es bereits eingangs erw\u00e4hnt&nbsp;&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Du bist ein menschliches Wesen, und so wie es in der Natur eines Skorpions liegt, dich bei Kontakt zu stechen, liegt es in deiner menschlichen Natur, (mehr oder minder) nerv\u00f6s zu sein, wenn du einen Vortrag halten sollst oder sonstige Informationen vor einem Publikum pr\u00e4sentieren musst.<\/p>\n\n\n\n<p>K\u00e4mpfe nicht gegen deine Gef\u00fchle an, sie werden nicht verschwinden und wenn du versuchst, sie zu ignorieren, werden sie nur noch st\u00e4rker. Es ist nicht schlimm, wenn deine Stimme ein wenig zittert oder du das Gef\u00fchl hast, dass deine Knie anfangs verd\u00e4chtig schlottern. Das ist nur dein K\u00f6rper, der sich zu Wort meldet. Unterdr\u00fccke ihn nicht, sondern lass ihn sprechen.<\/p>\n\n\n\n<p>Und siehe da&nbsp;&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise legen sich viele dieser Reaktionen nach einigen Minuten ganz von selbst, sobald das Eis erst einmal gebrochen ist und die Pr\u00e4sentation einigerma\u00dfen l\u00e4uft. M\u00f6glicherweise hast du an diesem Tag schlecht geschlafen oder hast andere Sorgen, oder vielleicht passen die Gegebenheiten nicht. Tja, was soll\u00b4s? Du pr\u00e4sentierst deine Arbeit so, wie du dich an diesem Tag eben f\u00fchlst . Du tust, was du kannst, und machst das Beste draus. Ansonsten bleibt nur die schwerm\u00fctige Auseinandersetzung mit dem Leben, weil es nicht so l\u00e4uft, wie wir es an diesem Tag br\u00e4uchten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Nimm dir Zeit, um dich vor deiner Pr\u00e4sentation zu sammeln<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ankn\u00fcpfend an den vorigen Punkt gilt: Bitte nicht hektisch auf das Podium st\u00fcrzen. Denn schon im Volksmund hei\u00dft es ganz treffend: \u201eEile mit Weile\u201c. Immer ein Schritt nach dem anderen, bringe die Situation langsam unter deine Kontrolle. Du w\u00fcnschst dir sehnlichst, dass diese nervenaufreibende Situation endlich vorbei ist, und ja, der Augenblick wird kommen. Aber eben\u00a0\u2013 ganz sprichw\u00f6rtlich\u00a0\u2013 zu gegebener Zeit. Jetzt gerade steht die Pr\u00e4sentation an und dazu braucht es einen guten Start, noch bevor du die ersten Worte sagst.<\/p>\n\n\n\n<p>Lass keine Hektik aufkommen. Nimm dir einen Moment Zeit und geh in dich, bevor du zu sprechen beginnst.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn es vielleicht nicht so scheint\u00a0\u2013 es gibt keinen Grund zur Eile. Halte ruhig einige Sekunden inne, um Geist und K\u00f6rper in Einklang zu bringen und dich ganz auf die bevorstehende Aufgabe zu konzentrieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Stell deine F\u00fc\u00dfe fest auf den Boden, lass dich bewusst auf deinen Atem ein. Nur ein paar Sekunden lang, mehr ist gar nicht n\u00f6tig. Mach dir deine eigene Anwesenheit bewusst, nimm sie in deinem K\u00f6rper wahr. Atme ein und fang ganz ruhig an, deinem Publikum all die interessanten Dinge zu erz\u00e4hlen, die du so gut beherrschst und die du seit Tagen sorgf\u00e4ltig zu Hause vorbereitet hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Du wirst sehen, du machst das mit Sicherheit ganz toll!<\/p>\n\n    <div class=\"xs_social_share_widget xs_share_url after_content \t\tmain_content  wslu-style-1 wslu-share-box-shaped wslu-fill-colored wslu-none wslu-share-horizontal wslu-theme-font-no wslu-main_content\">\n\n\t\t\n        <ul>\n\t\t\t        <\/ul>\n    <\/div> \n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Pr\u00e4sentation einer Arbeit in der \u00d6ffentlichkeit kann enorm nervenaufreibend sein, vor allem wenn man noch nicht so vertraut mit dem Publikum ist oder den Vortrag in einer Fremdsprache halten muss. 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